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In meiner Kindheit, ich war zu der Zeit in der Schule, kann ich mich heute noch sehr gut an den Sportunterricht erinnern. Jedes Mal lies uns der Sportlehrer rückwärts laufen und das war irgendwie lustig, es war aber auch ziemlich anstrengend, die Balance zu halten. Damals wusste ich nicht so genau was er mit uns vorhatte und dachte, es war nur ein Spiel. Heute weiß ich, dass man beim Rückwärtslaufen nicht nur eine ganz neue körperliche und auch geistige Erfahrung durchlebt, die Abwechslung ins Spiel bringt, sondern es regt auch die andere Gehirnhälfte an, es fördert die Konzentration und den Gleichgewichtssinn.

Können Sie sich allerdings außerhalb des Sportunterrichts Rückwärtslaufen vorstellen? Viele von uns machen es täglich, ohne es zu wissen. Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Problem. In der heutigen Zeit gibt es immer wieder Finanzkrisen, die uns extern oder intern eingeredet werden und es wird schon wieder gespart. Sie befürchten das Schlimmste, dass es Sie dieses Mal treffen könnte und die gute Nachricht ist, Sie sehen das als Möglichkeit sich endlich mal selbständig zu machen und das beruflich zu tun, wovon Sie schon immer geträumt haben. Schön … was ist aber mit der finanziellen Sicherheit in dem Zeiten, wenn es vielleicht nicht so gut läuft, oder sollen Sie es doch riskieren? Die Gedanken kennt jeder, der dabei ist, sich eventuell selbständig zu machen. Und so läuft er zu seinem Ziel der Selbständigkeit rückwärts, weil die Angst, die finanzielle Sicherheit zu verlieren, ständig vor den Augen ist. In anderen Worten, er läuft weg vor seinem Problem und vor lauter Angst sieht er sein Ziel gar nicht. Stellen Sie sich vor, wie viel Energie das Ganze kostet! Und es ist kein Wunder, dass der Mensch, der sich so rückwärts zum Ziel bewegt, sehr wahrscheinlich das Ziel nie erreichen wird.

Oder Sie arbeiten ganz gemütlich in einem rein deutschsprachigen Unternehmen, fühlen sich sicher in Meetings und präsentieren selbstbewusst vor Ihren Kollegen und Kunden. Das Leben ist toll, bis Sie eines Tages erfahren, dass Ihre Firma verkauft wird und die Geschäftssprache ab sofort Englisch ist. Oh Gott, oh Gott, was für ein Desaster!! Wie soll das nun weiter im Job laufen? Ihnen läuft schon der Schweiß runter, alleine von dem Gedanken, dass Sie irgendwie schnell Englisch lernen müssen. Und da fängt es an, mit „wir müssen“, „ja aber ...“ „Ich habe doch gar keine Zeit!“ „Muss das sein?„ „Was für ein Unfug ist diese Übernahme und so ein Schwachsinn, dass wir uns alle auf Englisch verständigen müssen." Und schon laufen Sie wieder weg vom Problem und blockieren sich, weil sie nur das, was Sie gar nicht wollen, vor Augen sehen.

Was uns im Sportunterricht beim Rückwärtslaufen fordert, behindert uns bei der Zielerreichung massiv. Also, wenn Sie ein Ziel haben, laufen Sie nicht weg vor dem Problem, sondern hin zum Ziel und investieren Sie Ihre Energien in Ihre Ziele und eine erfolgreiche Zukunft!

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